Indigenous American Authors

Die Indigenen Nordamerikas verfügen über eine reichhaltige Literatur, in der sie von ihrem Leben, dem ihrer Vorfahren und den Leiden und Demütigungen, die sie im Kampf um ihre Unabhängigkeit erlitten haben, erzählen. Bereits im 19. Jahrhundert hat mit Sarah Winnemucca eine indigene Frau ein Buch verfasst, in der Eindrücke von ihrem Leben geschildert werden. Leider ist diese wie auch viele anderen Veröffentlichungen nicht auf deutsch erschienen, sodass sie einem deutschen Publikum nur wenig bekannt sind. Am ehesten sind es wahrscheinlich die Werke von Vine Deloria wie etwa "Gott ist rot" oder "Nur Stämme werden überleben", die auch in Deutschland einer größeren Leserschaft vertraut sind. Diese Publizität dürfte wohl der Tätigkeit Delorias im indigenen Widerstand zu verdanken sein. Aber auch Delorias Bücher sind nur zu einem kleinen Teil übersetzt worden, wie "Custer Died for Your Sins" oder "Behind the Trail of Broken Treaties" zeigen. Umso erstaunlicher ist es, dass in jüngerer Zeit mit Tommy Oranges "Dort Dort" ein von einem Indigenen verfasstes Buch auch auf deutsch seine Leserinnen und Leser anspricht. Allerdings tummeln sich in der indigenen Literatur Nordamerikas auch einige "Möchte-gern-Indianer", die kaum über einen oder über keinen indigenen Vorfahren in ihrer Ahnenreihe verfügen. Wer sich näher über die indigene Literatur Nordamerikas informieren möchte, dem sei Bernd Peyers "The Elders Wrote. An Anthology of Early Prose by North American Indians, 1768-1931" empfohlen.

Weitere Titel von Vine Deloria jr.:

Nur Stämme werden überleben.

Red Earth, White Lies.

Custer Died For Your Sins.

Behind the Trail of Broken Treaties.

Über das Buch

"Mamaskatch" des Cree Darrel McLeod

gibt es eine ganz hervorragende und kenntnisreiche

Rezension von Monika Feiller auf

https://www.arbeitskreis-indianer.at/mamaskatch-darrel-mcleod-buchrezension.    

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